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Invasion in Stuttgart (31.01.2009) PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: B-M   
Samstag, den 31. Januar 2009 um 13:11 Uhr

Zur ersten Invasion der Rückrunde ging es in die größte Stadt des Bundeslandes Baden-Württemberg und sechsgrößte Stadt Deutschlands.

Das Interesse hielt sich durch den Tabellenstand unserer Fohlen und der Jahreszeit in Grenzen. Immerhin wollten sich aber etwa 20 Missionare, Starke Sachsen, Ränzelstecher und Borussenfreunde diese Tour nicht entgehen lassen und so startete der Bus Samstag früh gegen 4 Uhr an der Elbe in Aken. Entlang der Fahrtstrecke wurden die Fahrtteilnehmer eingesammelt. Die Fraktion Süd hatte Probleme mit dem Auto, aber brachte zur allgemeinen Freude noch einen alten Bekannten mit. Entspannt ließ man sich das leckere Rautenbier schmecken und bei einer Rast wurde etwas Fußball gespielt. Der Ort Stuttgart wurde etwa 950 als Gestüt in einer Talerweiterung des Nesenbachs von Herzog Liudolf von Schwaben gegründet.

1219 bekam er durch Hermann V. von Baden das Stadtrecht und entwickelte sich zum Zentrum Württembergs. Der „Stuttgarter Kessel“ befindet zwischen „Wald und Reben“ und erstreckt sich über eine Höhendifferenz von fast 350m, was eine Besonderheit unter den Großstädten darstellt. Man wollte aber in den ältesten und größten Stuttgarter Stadtteil Cannstatt. Etwa Ende des 1.Jahrhunderts errichteten die Römer hier ein Reiterkastell und die Militäreinheit Ala l Scubulorum war hier stationiert. Heute befindet sich in diesem Stadtteil die 1933 errichtete Kampfbahn, ein Leichtathletikstadion, welches in Zukunft ein reines Fußballstadion werden soll. Man kam so zeitig dort an, dass die Polizei noch nicht mit Gästebussen gerechnet hatte.

Nachdem man das Stadion mehrmals umrundete, wurde man zum Gästeeingang geleitet und durfte an der Straßenseite parken. Es ging anschließend in die PSV-Gaststätte direkt neben dem Stadion und traf dort bekannte Gesichter. Der direkte Weg in den Gästeblock war kurz vor Spielbeginn dann aus sicherheitsrelevanten Gründen gesperrt und so musste ein kleiner Umweg eingelegt werden.

Zum Spiel: Trainer Hans Meyer brachte gleich die Neuverpflichtungen Logan Bailly, Tomás Galásek und Paul Stalteri. Taktisch defensiv aufgestellte Fohlen ließen den Gastgebern kaum Raum zur Entfaltung und erspielten sich Torchancen. So ging der Freistoß von Filip Daems zwar durch die Mauer, aber auch direkt auf Stuttgarts Torwart Jens Lehmann. Kurz darauf verpasste Rob Friend nur um Millimeter eine Flanke. Von den Hausherren war nicht viel zu sehen, dafür aber vom Tabellenletzten. So vergab Rob Friend seine Chance, nach einer Hereingabe von Karim Matmour, und schoss über den Kasten. Kurz darauf flog Alexander Baumjohanns Schuss knapp am Tor vorbei. Durch die offensivere Spielweise der Borussen ergaben sich jetzt Chancen für Stuttgart. Bei einem Stuttgarter Konter flankte Marica vors Tor von Logan Bailly. Dieser konnte den Schuss von Gomez aber noch abwehren. Kurz vor dem Halbzeitpfiff hatte Lanig noch eine Kopfballchance für Stuttgart, aber es blieb beim torlosen Unentschieden.

In der zweiten Halbzeit erspielten sich unsere Fohlen einige Chance. So wurde ein Tor von Karim Matmour nicht gegeben und der Distanzschuß von Alex Baumjohann und der Kopfball von Rob Friend fanden nicht den Weg ins Tor. Nach etwa einer Stunde klärte Steve Gohouri auf der Linie. Nach dieser Chance schien einen Ruck durch die Stuttgarter Mannschaft gegangen zu sein. Kurz darauf brachte Marica den Ball in Richtung Gästetor. Roel Brouwers versuchte diesen am Tor vorbei zu lenken, dies misslang und so führten die Hausherren aus dem Nichts. Unser Trainer setzte alles auf eine Karte und brachte mit Marko Marin und Olli Neuville gleich zwei Offensivkräfte. Unsere Fohlen bemühten sich, aber es ergaben sich kaum Chancen. Diese hatten jetzt die Stuttgarter. So ging unser neuer Torhüter Logan Bailly im Eins gegen Eins mit Elson als Sieger hervor. Die endgültige Entscheidung fiel kurz vor Spielende, als Khedira nach einem Eckball unseren Torhüter mit einem Fallrückzieher prüfte und der Abpraller direkt vor die Füße von Gomez fiel. Dieser ließ sich die Chance nicht nehmen und haute die Pille unter die Latte.

Fazit: Es war ein tolles Spiel unserer Fohlen mit glücklichem Ende für die Hausherren. Die gezeigten Leistungen geben Mut, die Mission „Klassenerhalt“ doch noch zu schaffen. Die „rote Laterne“ konnte man zwar nicht abgeben, aber bei solch einer ordentlichen Leistung sollte das Glück doch mal endlich wieder eintreffen.

Da der Bus direkt vorm Ausgang stand, ging es nach dem Spiel gleich los. Die Stimmung war zwar etwas im Keller und die Frage: Warum man sich dies antut? kam auf. Nach einigen Diskussionen schmeckte dann auch wieder das Bier und eine Runde Strippoker lenkte vom gesehenen Fußballspiel ab. Ein Lob noch an die beiden Busfahrer, die uns sicher durch die Schneefronten fuhren. Auch die letzten Mitfahrer kamen gegen ein Uhr zu Hause an. Eine lange Fahrt war beendet.

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Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 22. August 2012 um 19:25 Uhr
 
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