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Heimspiel gegen Mainz 05 (04.11.2017) PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: B-M   
Sonntag, den 05. November 2017 um 09:13 Uhr

Für einen ehemaligen Gewinner der Missions-Rubrik „Wer hat die meisten Kilometer für Borussia zurück gelegt?“ ging es an diesem Samstag mal wieder in den geliebten Borussiapark. Nach seinem Umzug in eine andere ehemalige Residenzstadt Anhalts machte er sich allein im Dunkeln auf in den Südharz.

Auf dem Weg dorthin, kam er an vielen ehemaligen Haltepunkten so mancher Fahrten zur Borussia vorbei und erinnerte sich mit einem Lächeln im Gesicht an so manche Anekdote. Kurz nach Tagesanbruch kam er in Questenberg an, ein Blick zur Queste musste sein, schließlich zählt das Questenfest zu einem der ältesten Bräuche des Bundeslandes. Ohne größere Probleme erreichten sie gegen Mittag Mönchengladbach und die Fahnenverantwortlichen begaben sich sogleich zum Stadion, dabei war auch der Missionar. Während viele Borussen den Fanshop aufsuchten oder sich an den kulinarischen Angeboten rund ums Stadion und dem Fanhaus erfreuten, warteten sie geduldig am Eingang. Sie waren die ersten Stadionbesucher und konnten sich die Plätze noch aussuchen. Anschließend traf man noch viele bekannte Gesichter und bei lockeren Gesprächen wurde nebenbei einiges verzerrt. Die Borussen waren sich uneins, wie das Spiel gegen den FSV Mainz 05 ausgeht. Viele hofften auf einen Heimsieg im sechzehnten Heimspiel, laut Statistik sah es gut aus, denn bisher feierten unsere Fohlen acht Siege, vier Unentschieden und nur drei Niederlagen. Erwartungsvoll ging es auf die Plätze und dabei viel einem anderen Missionar auf, dass es noch Plätze für Fahnen im Oberrang der Nordkurve gab. Wo sind die stolzen Fahnen der vielen Fanclubs geblieben? Ob es am Wind liegt, der an diesem Nachmittag oft die Fahnen in den Oberrang hochwehte und die Borussen in der ersten Reihe sichtlich störte, sogar unsere Fahne wurde von befreundeten Borussen des Fanclubs „ForeverYoung 98“ erst immer wieder gerichtet, aber später eingezogen.

Zum Spiel: Unser Trainer Dieter Hecking wechselte nach dem Auswärtssieg in Hoffenheim nur auf einer Position, für den verletzten Jonas Hofmann betrat Raffael den Rasen. Unsere Fohlenelf startete mit Yann Sommer im Tor, Tony Jantschke, Nico Elvedi, Jannik Vestergaard und Oscar Wendt in der Abwehr, Vincenzo Grifo, Matthias Ginter, Denis Zakaria und Thorgan Hazard im Mittelfeld sowie im Sturm Lars Stindl und Raffael auflaufen. Nachdem die Gästefans ihre Choreographie mit einem Feuerwerk beendeten, schien dieses auf deren Spieler übergegangen zu sein. Die Mainzer Spieler störten früh und unsere Fohlen kamen nicht ins Spiel. So gaben die Hessen Distanzschüsse ab, bei denen Yann Sommer auf der Hut sein musste. Diese Szenen spielten sich auf der Seite der Nordkurve ab und einige Fohlen waren froh, als die Pfeife von Schiedsrichter Sven Jablonski stumm blieb. Am Ende eines Mainzer Konters berührten sich Lars Stindl und der Mainzer Gbmain im Strafraum, der Mainzer Angreifer ging zu Boden. Wenn der Schiedsrichter diese Berührung geahndet hätte, wäre unser Kapitän als letzter Mann wohl vom Platz gegangen und es hätte Strafstoß gegeben. So lief das Spiel weiter, wobei man viele entsetzte Borussen in der Nordkurve bei der grauenhaften Spielweise unserer Fohlen wahrnahm. Unsere Fohlenelf schien sprichwörtlich um den Gegentreffer zu betteln, der dann auch wenig später fiel. Nach einer Ecke von Öztunali flog der Kopfball von Gbamin Bogenförmig in den Fünfmeterraum. Yann Sommer begab sich für viele Borussen unentschlossen zum Ball und so köpfte Diallo das Spielgerät zur Führung ins Netz. Viele Borussen hatten eine Behinderung des Torwarts gesehen und so wurde auf dem Spielfeld erst einmal diskutiert. Wäre unser Schlussmann energisch zum Ball gegangen, hätte der Schiedsrichter wohl so entschieden. Es blieb beim Tor. Die Mainzer setzten auf Manndeckung und unsere Fohlen ließen den ballführenden Spieler meist allein, so dass sich die Abspielfehler häuften. Alle im Stadion und vor den Medien merkten die Verunsicherung der ganzen Fohlenelf und fragten sich, woher diese kommt. Nach etwa einer halben Stunde konnte der Mainzer Schlussmann Zentner erst den Ball von Raffael parieren und wenig später den Lupferversuch von Thorgan Hazard verhindern. Gelingt Thorgan Hazard der Versuch, ist er der Held, so schimpften viele „Hilfstrainer“ über die vergebene Ausgleichchance. Für viele in Erinnerung bleiben, wird wohl das geschlagene Luftloch von Torwart  Zentner. Zwar hatte Lars Stindl aufgepasst, aber er kam doch zu spät und konnte keinen Nutzen von der lustigen Aktion erzielen. Wenig später trugen die Mainzer einen guten Angriff vor, an dessen Ende das Spielgerät zum zweiten Mal im Netz zappelte. Der Schiedsrichter entschied erst auf Tor und dieses wurde auch auf der Anzeigetafel präsentiert. Nach Eingreifen des Videoassistenten entschied er sich dann aber für die Aberkennung des Treffers und Foul an Matthias Ginter. So blieb es bis zum Halbzeitpfiff bei diesem Spielstand. Viele Borussen bekundeten ihren Unmut mit Pfiffen, ob dies bei solch einer Verunsicherung der richtige Weg ist, bleibt fraglich.

Dieter Hecking reagierte, brachte Christoph Kramer für Tony Jantschke und stellte das System um. Dies brachte neuen Schwung in die Bemühungen unserer Fohlen und ein Torschuss aus spitzem Winkel von Hazard Thorgan erfreute so manches Borussenherz. Die Gäste beschränkten sich auf Konter. Eine gute Möglichkeit hatte der Mainzer Brosinski, dessen Schuss zum Glück knapp über Yann Sommers Tor flog. Bis zum Sechzehnmeterraum lief der Ball gut durch die Reihen unserer Fohlen, aber im Strafraum taten sie sich schwer. So vergab Raffael aus aussichtsreicher Position freistehend aus etwa 11 Metern. Was ist aus unserem einst gefährlichen Torjäger nur geworden! Eine Standardsituation brachte den ersehnten Ausgleich. Nach einer Ecke von Thorgan Hazard nutzte Jannik Vestergaard seinen Größenvorteil aus und köpfte unhaltbar ins Tor. Es folgte ein offenes Spiel auf beiden Seiten. So schoss Maxim für die Mainzer knapp am Tor von Yann Sommer vorbei und fast im Gegenzug verfehlte für die Borussen Vincenzo Grifo nur knapp das Tor von Zentner. Das Spiel blieb bis in die Schlussphase offen, während die Fohlenelf nach vorne spielte, konterten die Mainzer aber immer wieder gefährlich. In den letzten Minuten verpassten es die Gäste, den Siegtreffer zu erzielen. So traf Brosinski mit seinem Freistoß nur die Querlatte und die eingewechselten Frei und Fischer verpassten danach ihre Chancen zum Sieg. Über den Schlusspfiff waren die meisten Borussen glücklich.

Fazit: Glücklich eine Niederlage abgewehrt und einen Punkt behalten!

Trotz einer insgesamt enttäuschenden Darbietung blieb ein Punkt im Borussia-Park, wobei vielen Borussen die gezeigte schlechte Leistung aber ein Rätsel ist. Zielstrebig ging es für den Missionar zurück zum Reisegefährt zu den bereits wartenden Borussen der Kyffhäuserfohlen, die Staumeldungen im Radio ließen aber lange Wartezeiten auf dem Heimweg erahnen. Über Alternativwege konnte man doch noch die Staus umfahren und mit einem Feuerlöscher im Gepäck erreichte am Ende der Missionar noch vor Mitternacht glücklich wieder seine Heimat. Auch wenn es nur einen glücklichen Punktgewinn gab, war er froh, dass es mit dem Besuch eines Heimspiels im Borussiapark geklappt hatte und er viele bekannte Borussen getroffen hatte...hier einige Fotos

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 22. August 2018 um 09:31 Uhr
 
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