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Heimspiel gegen Hertha BSC (07.04.2018) PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Eike   
Sonntag, den 22. April 2018 um 19:51 Uhr

Mission: „In Erinnerungen schwelgen....“

Die beiden schönsten Dinge sind die Heimat aus der wir stammen, und die Heimat nach der wir wandern. ´Heinrich Jung-Schilling´

Auch zum Heimspiel gegen Hertha waren wieder Borussenfans der Mission unterwegs. Dieses mal war es auch eine kleine Reise in die Vergangenheit. Erstes Ziel war der Friedhof Lechenich. Hier fand unser Meistertrainer Hennes Weisweiler seine letzte Ruhestätte. Wir als Fanclub wollten diese Leistungen noch einmal huldigen und legten ein Gedenk-Gesteck nieder, denn Hennes Weisweiler hat uns die erfolgreichsten Jahre beschert. Die Fohlenelf wurde dreimal Meister, einmal Pokalsieger und sogar in der Saison 1974/75 UEFA-Pokalsieger unter seiner Regie. Weiter ging die Reise zum alten Bökelberg. Von 1919 bis 2004 war dies die Spielstätte unserer Borussia. Auch hier, wo die ehemalige Nordkurve heute von Eigenheimen umgeben ist, soll demnächst eine Gedenkstätte entstehen. Vielleicht war der eine oder andere beim emotionalen letztem Spiel dabei, was im Mai 2004 gegen 1860 München 3:1 gewonnen wurde. Mit einem weiterem Abstecher ging es zur fast schon historischen Kneipe „ Alt Eicken“. Hier war damals Treffpunkt der Fanszene. Vor der Gaststätte erinnert heute ein Denkmal mit den Bronzefiguren von Vogts, Wimmer und Netzer an die gute alte Zeit. 2010 kam noch eine Attraktion hinzu. Ein Ball aus Granit mit einem Durchmesser von 1,80 Meter und einem Gewicht von gut 10 Tonnen säumt die Fußgängerzone von Eicken, durch die damals die Fans vom Bahnhof zum Stadion marschierten. Weiter ging es zum Stadtteil Rheydt. Hier wurde nun im ehrwürdigem Hotel „Spickhofen“, dass auch einige Geschichten erzählen könnte, eingecheckt. Am Abend sollte hier noch im Irish Pub „ The Pogs“ ein kleines Blues-Konzert von Bernd Rinser stattfinden. Logisch, dass wir das mitnahmen.

Zum Spiel selber gibt es eigentlich wenig zu sagen. Wir hatten mal wieder nicht unseren besten Tag, obwohl das Spiel gegen Hertha BSC mit 2:1 gewonnen wurde. Nach dem Spiel kam es sogar zu einer heftigen Diskussion zwischen Spielern und Fans der Nordkurve. Nach vier Spielen ohne Sieg, hatten die Fans eine bessere Leistung erwartet. Eine Verunsicherung war deutlich zu spüren. Wie so häufig in dieser Saison, fehlte es wieder an Ideen und Präzision. Es kam sogar zu vereinzelten Pfiffen im Borussia Park, so nach dem 0:1 in der 40. Minute durch den Berliner Kalou. Hertha hatte im ersten Abschnitt mehr vom Spiel und hätte den Spielstand durchaus erhöhen können. Nach der Pause kam Hazard für Zakaria, um für mehr Torgefahr zu sorgen. Dies gelang nur ansatzweise. Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus griff zweimal zum Videobeweis, erkannte erst unseren Ausgleichstreffer wegen Abseits nicht an und gab später nach Korrektur aus Köln einen Elfmeter für uns, der das Spiel drehen sollte. In der 75. Minute traf Hazard vor 51417 Zuschauern zum 1:1 und erhöhte per Elfmeter sogar in der 79 Minute zum 2:1. Das reichte zum Sieg. Ansonsten war das heute leider schmale Kost. Egal, eben mal wieder drei Punkte gewonnen.

Nach dem Spiel ging es dann noch zu zwei, drei Bierchen in die Humboldt Schänke, wo unter den Fans das Spiel „ausgewertet“ wurde. Den Abend ausklingen ließen wir dann in der Fankneipe „Endlichtreff“ bei Musti am Alten Markt.

Am nächsten Morgen, nach einem ausgiebigen Frühstück wollten wir noch das Training bzw. das Auslaufen der Mannschaft im Borussia Park miterleben. Hier war heute auch der zweite Tag des „Santander Cup 2018“ im Nachwuchsbereich. Mannschaften von Celtic FC, PSV Eindhoven, Juventus Turin, Liverpooler FC, FC Barcelona u.a. gaben sich auf dem Gelände des Fohlen Campus die Ehre. Es ist schon interessant wie schnell die Jungs in ihrem Alter schon den Ball spielen. Ein Profi wurde hier nicht gesichtet, aber ein Trainer aus erfolgreichen Zeiten. Mit Bernd Kraus holten wir unseren letzten großen Titel, 1995 den DFB-Pokalsieg. Mit einem letzten Blick zum stetig wachsendem Hotel verließen wir den Borussia Park und traten die 500 Kilometer Heimreise gen Osten an.

Fazit : Es war ein super Ausflug... ;-)

 

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Zuletzt aktualisiert am Montag, den 14. Mai 2018 um 20:04 Uhr
 
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